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Unna, 02. Mai 2019

Zukunft im Quartier

SPD Königsborn setzt sich für Fortsetzung ein
Quartiersbüro Berliner Allee
Quartiersbüro Berliner Allee ( SPD Königsborn setzt sich für Fortsetzung ein)
Als 2014 mit viel Aufsehen das Integrierte Handlungskonzept Königsborn Süd-Ost vorgestellt wurde, ahnte wohl noch niemand, welche Erfolgsgeschichte das Stadterneuerungsprojekt im Unnaer Norden werden würde. Für die SPD Königsborn- Alteheide Grund genug, nun mit einer Anfrage an den Bürgermeister die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit einzuläuten. „Es ist viel erreicht worden und es sind tolle Strukturen geschaffen worden. Das Engagement im Quartier kann jedoch noch nicht mit Auslaufen des Projektes 2020 enden. Wir wollen, dass die Arbeit weitergeht“, betonen der Ortsvorsteher Wolfgang Ahlers und die beiden Ortsvereinsvorsitzenden Hanna Schulze und Maik Luhmann unisono.

Wolfgang Ahlers, der seit Anfang an auch Bürgersprechstunden in der Berliner Allee anbietet, kennt das Quartier gut. „Das sichtbarste Projekt ist sicher der Abriss des unansehnlichen Hochhauses und der Neubau des Parkquartier Königsborn an der Potsdamer Straße. Bis Anfang 2020 entsteht hier generationengerechter Wohnraum zu bezahlbaren Preisen. Hier haben Eigentümer und die öffentliche Hand ein Vorzeigeprojekt auf die Beine gestellt“, ist sich Ahlers sicher.

Es sind aber nicht nur die baulichen Veränderungen, die überzeugen. Hanna Schulze hebt vor allem die sozialen Projekte hervor: „Das Quartiersmanagement hat viele Dinge angeschoben. So gibt es neben der Quartierszeitung die Aufräumaktionen im Stadtteil, das Herbstfest auf der Salzwiese und regelmäßige Wohnzimmergespräche. Die beiden Quartiersmanager sind vor Ort und immer ansprechbar für die Menschen. Und nicht zuletzt hilft der Quartiersbeirat mit überschaubaren Anschubfinanzierungen spannenden Projekten und Ideen aus dem Programmgebiet auf die Beine.

Maik Luhmann hebt hervor, dass gerade für die kleinsten Bewohner im Quartier in diesem Jahr eine Menge passiert: „Dazu gehört die Neugestaltung der Spielflächen im Kurpark und an der Döbelner Straße und vor allem die Einrichtung eines so genannten Naturspielraums an der Hubert-Biernat-Straße. Hier sollen Kinder hautnah und spielerisch Natur erfahren.“

Für die Königsborner Genossinnen und Genossen sind das eine Vielzahl von Gründen, warum die erfolgreiche Arbeit weitergeführt und so das Quartier um Berliner Allee und Dorotheenstraße weiter stabilisiert werden soll. „Deswegen werden wir uns für die Fortführung einsetzen! Wir sind überzeugt, dass die Stadt als Institution im Stadtteil und im Quartier sichtbar und erreichbar sein muss. Das ist für uns soziale Stadt im 21. Jahrhundert“, so Maik Luhmann.

Der Fragenkatalog, den der Ortsverein an Bürgermeister Werner Kolter gerichtet hat, im Wortlaut:

1. Gibt es Überlegungen/Aktivitäten seitens der Verwaltung, das Quartiersmanagement fortzuführen?
2. Falls ja, wie sehen diese Überlegungen/Aktivitäten aus und werden entsprechende Fördermaßnahmen geprüft?
3. Falls nein, wie stellt sich die Verwaltung die weitere Begleitung des Quartiers Königsborn Süd-Ost vor?
4. Unabhängig von der Frage nach dem Quartiersmanagement hat die Verwaltung Überlegungen angestellt, ob städtische Dienstleistungen künftig im Quartier angeboten werden können?
5. Kann die Verwaltung hierzu kurzfristig einen Sachstand erstellen?


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