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SPD Ortsverein Königsborn-Alteheide

SPD Ortsverein  Königsborn-Alteheide

Meldung:

16. Januar 2017

Harte Arbeit fürs Gemeinwesen schafft mehr als populistisches Geklapper

Neujahrsrede der Unnaer SPD-Vorsitzenden Anja Kolar

Die Erich-Göpfert-Stadthalle war wie gewohnt rappelvoll. Mit erkennbarer Spannung erwarteten die Gäste aus der gesamten Stadtgesellschaft die Jungfernrede der neuen SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Anja Kolar und deren Kernaussagen. Sie wurden nicht enttäuscht, denn bis hin zur unerfreulichen "Causa" hielt sie mit nichts hinterm Berg und legte ihre Positionen klar - gern durch Applaus unterbrochen - zu lokalen Themen ebenso wie zu welt- oder bundespolitischen Themen,

Eines lag der SPD-Chefin aber besonders am Herzen: "Unser Land braucht keine Panikmache. Wir wollen und brauchen Zusammenhalt und Zuversicht. Nicht Hass und Gewalt!!! Dafür stehen wir in der SPD!" lautete ihre unmissverständliche Forderung angesichts des veränderten Debattentones in der Politik.

Deshalb stellte sie vor dem Hintergrund der bevorstehenden Wahlen im Land und im Bund klar, wie wichtig es für ihre Partei sei, stärkste Kraft in den Parlamenten zu werden. Hervorragende Kandidaten hätten sie aufgestellt mit Hartmut Ganzke und Oliver Kaczmarek.

Ein ereignisreiches Jahr sei vergangen, ein Jahr, das der EU den Brexit brachte. Eine populistische Folge Großbritanniens, auf die Populisten weder eine Antwort haben, noch den jungen Menschen im Lande geben können. Ein Jahr, das den USA einen neuen Präsidenten brachte, so bedauerlich wir auch das Scheiden des alten empfinden können. Ein Jahr, das uns manche Herausforderung bescherte, und die eine oder andere Anforderung. Auch eine "Causa", die uns einige als lähmend attestierten.

"Aber es braucht mehr, unsere SPD zu lähmen, als solches. Ich nenne mal Stichworte zu einigen Aktivitäten der SPD:"

... die die Überplanung des Betriebsgeländes der Stadtbetriebe
beinhalten,
... und die Priorisierung des Umfeldes des Königsborner Bahnhofs im
Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes,
... die städtische Flächen wie die der Falkschule, Finckestraße und
Harkortschule forciert als Wohnbebauung auch unter
Berücksichtigung des sozialen Wohnungsbaus voranzutreiben.
... die Flächen des ehemaligen Freizeitbades in Unna-Massen zu
überplanen mit dem Ziel die Grundstücke einer kleinteiligen
gewerblichen Nutzung zuzuführen.

... ein Schulhofsanierungsprogramm zu erarbeiten um die
Schulhöfe auf heutigen Stand zu bringen.
... ein Sicherheitskonzept für die Schulen zu entwickeln, damit in
Zukunft seltener in unsere Schulen eingebrochen wird.
... und die SPD hat sich einmal mehr erfolgreich dafür stark gemacht,
dass die Werkstatt Unna 500.000 € als kommunalen Zuschuss
bekommt und dies im Haushalt fest verankert ist.

"Nur einige wenige Beispiele dafür, dass sich die SPD um wesentliche Bausteine der Stadtentwicklung hier in Unna kümmert.

Politik ist zu allererst Arbeit. Arbeit für die Menschen in einem Gemeinwesen. Sie sehen, wir haben uns im letzten Jahr keineswegs nur mit uns selbst beschäftigt. Aber die Frage sei erlaubt: Was bringt für eine Stadt mehr? Populäre Selbstdarstellung oder ernsthafte Arbeit?